Kreativität für Kommunikation – Workshop Teil 4

Die Kreativ-Konferenz Im letzten Blog-Post haben wir anhand von Bales’ Visualisierung von Interaktionsprozessen gesehen, dass effektiv arbeitende Teams kreative neue Lösungsansätze in der Regel verhindern. Gerade ansonsten effektiv arbeitende Teams brauchen offenbar mehr als guten Willen, um sich aus ihren Routinen herauszulösen. Wir müssen davon ausgehen, dass enga­giert arbeitende Teams in der Alltagsarbeit selbstgesteuert nicht in der Lage sind, neue Vorgehensweisen und innovative Problemlösungen zu „produzieren“. Offenbar hat selbst der „kreativste Chef“ einer hochproduktiven Arbeits­gruppe keine Chance, in der Alltags-Arbeitsroutine Ergebnisse zu erreichen, die nach üblichen Maßstäben als kreativ beurteilt werden. Um zu solchen Arbeitsresultaten zu kommen, müssen…

Die Kreativ-Konferenz

Im letzten Blog-Post haben wir anhand von Bales’ Visualisierung von Interaktionsprozessen gesehen, dass effektiv arbeitende Teams kreative neue Lösungsansätze in der Regel verhindern.

Gerade ansonsten effektiv arbeitende Teams brauchen offenbar mehr als guten Willen, um sich aus ihren Routinen herauszulösen.

Wir müssen davon ausgehen, dass enga­giert arbeitende Teams in der Alltagsarbeit selbstgesteuert nicht in der Lage sind, neue Vorgehensweisen und innovative Problemlösungen zu „produzieren“.

Offenbar hat selbst der „kreativste Chef“ einer hochproduktiven Arbeits­gruppe keine Chance, in der Alltags-Arbeitsroutine Ergebnisse zu erreichen, die nach üblichen Maßstäben als kreativ beurteilt werden.

Um zu solchen Arbeitsresultaten zu kommen, müssen Interaktionspro­zesse in Arbeitsgruppen angeleitet, organisiert, also „moderiert“ werden.

Agentur­-Gründer und Kreativitäts­-Pionier: Alex Osborn

Um zu zeigen, wie für die Erreichung von kreativen Arbeitsergebnissen günstige Bedingungen geschaffen werden, schauen wir uns die Arbeit ei­nes Kreativitäts-Pioniers an. Alex Faickney Osborn (*24.05.1888 – +13.05.1966) – einer der Gründer der internationalen Werbeagentur BBDO (Batten, Barton, Durstine & Osborn) – hatte in jahrzehntelanger Arbeit ein Kreativitäts-Verfah­ren entwickelt, das auf die Erarbeitung von Kommunikations-Maßnahmen in Agenturen und Kommunikations-Abteilungen zugeschnitten ist. Für die weiterführende Forschung an diesem Verfahren und für die Kreativ-Qualifikation von Kommunikations-Professionals gründete er im Jahr 1954 zusammen mit der Universität Buffalo im Staat New York das international erste Institut für kre­ative Problemlösung: das „Creative Problem Solving Institute (CPSI)“.(1)

Osborn hatte die Probleme von Arbeitsgruppen bei der Bewältigung von Kommunikations-Aufgabenstellungen erkannt und entwickelte ein erfolgrei­ches Moderations-Verfahren für die kreative Problemlösung (CPS – „creative problem solving“), das grundlegende Interventionen in Gruppen-Prozessen nutzt.

Osborn hatte in seiner Beratungs-Praxis parallel zu den Untersuchungsergeb­nissen von Robert F. Bales in Harvard festgestellt, dass Arbeitsgruppen – wie er es nannte – „kreativer Imagination“ Widerstände entgegensetzen.(2) Ihm war aufgefallen, dass dieser Imagination mittels beurteilender Argumentati­onen und mittels latentem Skeptizismus folgenreich gegengesteuert wird. In die Sprache von Bales’ Ansatz übersetzt zeigte sich, dass die offen zu Tage tretende B-Orientierung in der Arbeitssituation stets mit massiven Äußerungen der F-Orientierung konfrontiert wurde.

Osborn hatte in diesem Zusammenhang eine differenzierte Sichtweise. Er stellte im Detail fest, dass die Vorteile und Stärken des beurteilenden Denkens (F) in der Gruppe darin bestehen, Arbeitsschritte zu organisieren, Fakten zu analysieren, abzuwägen, zu vergleichen, zusammenzufassen und Schlussfol­gerungen zu bilden. Die Stärke der kreativen Imagination (B), sah er darin, auf­grund von Fakten zu improvisieren, um zu neuen Lösungen zu kommen, neue Verbindungen herzustellen und ungewöhnliche Ideen zu produzieren.

Osborn „bändigte“ einseitiges Denken

Osborn erkannte, dass hohe kreative Produktivität im Zusammenhang mit Kommunikations-Aufgabenstellungen möglich ist und regelmäßig erreicht werden kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die beiden betrach­teten gegenläufigen Kompetenzen abgestimmt und separiert voneinander arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu stören. Denn dominiert das beurteilende Denken (F) die Imagination (B), wirken einseitige Arbeits­routinen, die im Laufe der Zeit die Effektivität der Gruppenarbeit an Problem­lösungen stagnieren lassen. Mit Blick auf das Einstein-Zitat, das dem ersten Blog-Post dieser Serie vorweggestellt ist, können wir sagen, dass sich in dieser Konstellation Mitar­beiter in „Holzhacker“ verwandeln. Wird andererseits die kreative Imagination (B) überakzentuiert, häufen sich ungeprüfte, zu wenig durchdachte Ideen, die zu keinen befriedigenden Ergebnissen und stattdessen zu chaotisch anmu­tenden Grübeleien führen.

Der Weg zur gelingenden kreativen Arbeit besteht darin, die Gruppen­arbeit von Kommunikations-Professionals so zu moderieren, dass sich beur­teilendes Denken und kreative Imaginationen – statt sich zu stören – gegenseitig stützen.

Dazu sind Beurteilungs- und Kreativitäts-Arbeitsphasen getrennt voneinan­der, in geplanten Schritten parallel und nacheinander auszuführen. Auf diese Weise ist es möglich, dass ansonsten in Arbeitsgruppen regelmäßig auftreten­de „Kreativitäts-Abwürgen“ nach dem Motto „Jeder spritzt gerne kaltes Wasser auf heiß laufende Fantasien!“ zu beenden.(3)

Auf der Basis dieser Überlegungen entwickelte Osborn ein Konzept für einen einfach zu moderierenden kreativen Problemlösungs-Prozess.

Für die Leser, die diesen Prozess nutzen möchten, habe ich die wesentlichen Faktoren günstiger Gruppenbedingungen für die „Arbeit kreativer Hirnträger“ in übersichtlichen Checklisten aufbereitet – viel Erfolg beim Start der eigenen Kreativ-Konferenz:

Kreative Problemlösung:

Gruppen-Intervention – Grundidee

  • Es sind Kreativ-Konferenzen mit dem Ziel zu organisieren, variantenreiche Ideenlisten zu produzieren.
  • Diese Listen können später wichtige Anregungen zu Problemlösungsansät­zen geben, weil die enthaltenen Ideen in einem getrennten Prozess sorgfältig analysiert, selektiert, bewertet und ausgearbeitet werden.
  • Die Veranstaltung jeder einzelnen dieser Konferenzen erfordert, dass das Prinzip des Zurückhaltens von Beurteilungen auf das Strengste beachtet wird.

Wichtige Regeln der Durchführung der Kreativ-Konferenzen

  • Kritische Kommentare sind verboten: Die Beurteilung der Ideen wird auf nach­folgende spezielle Arbeits-Meetings verschoben. In den Kreativ-Sessions geht es darum, möglichst viele, möglichst unterschiedliche Optionen zu sammeln.
  • „Je abgedrehter, umso besser!“: Es ist leichter, überdrehte Ideen auf ein „Nor­mal-Maß“ zurückzubringen, als biederes, überkommenes Denken kreativ aufzuwerten.
  • „Nicht kleckern, klotzen!“: Je größer die Anzahl der aufkommenden Ideen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass nützliche Ansätze dabei sind.
  • Ideen sind „willkommen“ zu heißen: Das Äußern grundsätzlich jeder Idee ist zu loben und freundlich zu begrüßen. Gerade die Gedanken, die im Moment des Hervorbringens völlig abwegig erscheinen, können sich später als die tragfähigsten erweisen.

Moderation der Kreativ-Konferenzen: Profil

  • Es ist wichtig, dass die Moderatoren der Kreativ-Konferenzen eine ganze Reihe von Moderations- und Gruppen-Coaching-Strategien beherrschen und eine entsprechende – am besten mehrjährige – Moderations-Ausbildung absol­viert haben.
  • Es ist ihre Aufgabe, die Motivation der Gruppen, ständig neue Ideen und ungewöhnliche Gedanken zu äußern, über die komplette Dauer der Session auf einem hohen Niveau zu halten.
  • Die Dauer der Session liegt idealerweise bei 40 bis 45 Minuten, wobei erfahrungsgemäß die besten Ideen erst in der zweiten Sessions-Hälfte auftauchen.

Vorbereitung

  • Die Moderatorin stellt die Teilnehmergruppe der Kreativ-Konferenz zusam­men.
  • Sie bereitet eine Einladung vor, die ein Background-Memo von einer Seite Länge enthält.
  • Sie formuliert das Ziel der Session in einfachen, aber motivierenden Worten, so dass ein lebendiger Kommunikationsprozess vorprogrammiert wird.
  • Sie bereitet im Vorfeld der Konferenz eine eigene Liste mit Lösungsvorschlä­gen zum Thema auf. Im Fall eines Abebbens der Ideen-Lawine nutzt sie ihre provozierenden Vorschläge, um die Motivation der Gruppen neu anzu­stacheln.

Aufgaben während der Sessions

  • Zu Beginn der Konferenz sorgen die Moderatoren für ein ausreichendes warm-up und Einstimmen der Teilnehmer auf die Regeln der Kreativ-Session.
  • Sie bringen die Teilnehmer in kreative Stimmung, indem sie ein Klima schaffen, das spielerisch und fordernd zugleich ist.
  • Sie bestätigen die Teilnehmer in ihrem Engagement und vermitteln, dass jede Form von Kreativ-Beitrag geschätzt wird.
  • Sie verhindern, dass sich die Gruppe in Untergruppen aufteilt und sich einzelne Teilnehmer frustriert zurückziehen.

Dokumentation aller Beiträge

  • Die Moderatoren sorgen für die reibungslose Dokumentation aller geäußerten Gedanken.
  • Wenn Ideen von Teilnehmern gleichzeitig auftreten, können Vorschläge auf Karten geschrieben werden, die den Moderatoren im Anschluss übergeben werden.
  • Die Moderatoren können Assistenten mit in die Konferenz nehmen, welche die Aufgabe haben, die geäußerten Ideen auf einem Datenträger festzuhalten.
  • Nach der Kreativ-Konferenz fordern sie die Beteiligten auf, ihre Ideenproduk­tion nicht „abzuwürgen“. Stattdessen bekommen diese eine Möglichkeit an die Hand, weitere Ideen nachträglich in den Prozess einzubringen – etwa in Form eines Session-Protokolls mit Leerraum und der Bitte zur Ergänzung vervollständigender Ideen, dass kurz nach dem Meeting an die Teilnehmer verschickt wird.

Die Mannschaft der Kreativ-Konferenzen

  • Die Teilnehmergruppe der Kreativ-Konferenz umfasst idealerweise 12 Perso­nen – der Moderator, sein Assistent und zehn Ideen-Produzenten.
  • Fünf dieser Ideen-Produzenten sollten bereits routinierte Kreativ-Konferenz- Teilnehmer sein.
  • Sie haben die Aufgabe, zu Beginn des Meetings für die übrigen fünf unerfahre­nen Gruppenmitglieder das „Eis zu brechen“ und die Ideen-Lawine ins Rollen zu bringen.
  • In der Vergangenheit besonders erfolgreiche und routinierte Mitarbeiter in Unternehmen und Organisationen pflegen die kreativ-unbeweglichsten Teilnehmer zu sein. Sie sind von der Moderation in die Schranken zu weisen, falls sie den Fluss der Ideen durch skeptische Gesten abbremsen.
  • Die Mannschaft ist im Anschluss an jede durchgeführte Kreativ-Konferenz auszuwechseln. Für die folgende Konferenz möglichst „heterogene“ Teilneh­mer einzuladen, bringt frische Ergebnisse

Die Auswertung der Kreativ-Konferenzen

  • In der Regel ist die Arbeit des Kreativ-Konferenzen-Teams mit der Ideen­-Sammlung abgeschlossen.
  • Für die Bewertung, Auswertung und die Ausarbeitung der Ideen wird ein eigenes Team zusammengestellt.
  • Ratsam ist, dabei die Personen mit einzubeziehen, die später mit der Durchführung der nachfolgenden Maßnahmen betraut sind.
  • Wichtig ist, dass sich das Auswertungs-Team Zeit nimmt, die Kreativ-Sessions-Teilnehmer über den Ablauf des Kreativ-Verfahrens zu informieren und bei den Ergebnis-Präsentationen mit einzubeziehen. Hierbei sollte an Lob für das Engagement bei der Ideen-Produktion nicht gespart werden.

Kreativität in vier Teilen: Wie es weitergeht

Dies war der zunächst letzte Blog-Post zum Thema Kreativität.

Demnächst folgen Beiträge, die weitere Methoden und Modelle vorstellen, mit denen Teams arbeiten können, um innovativen Lösungen zu finden.

Anmerkungen

  1. Informationen zum Hintergrund des CPSI finden sich im Internet unter fol­gender Adresse:
  • http://www.creativeeducationfoundation.org/about-us/brief-history
  1. Vergleiche:
  • Osborn, Alex F.; Applied Imagination. Principles and Procedures of Creative Problem-Solving; New York 1963
  1. Ebenda: S. 45

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